Feuerträne und Drachenperle von Marlies Lüer

Marlies Lüer hat eine außergewöhnliche Gabe den Leser bereits schon mit den ersten Seiten in den Bann zu ziehen. Vor dem Ende des Buches, konnte ich es nicht lange zur Seite legen.
Von Anfang an, war ich als Leser ein Teil dieser Geschichte.
Diese handelt von einem Jungen, der plötzlich in einer Eiswelt erwacht und völlig ohne Erinnerungen ist. Noch in sehr jungen Jahren, stellt er fest, dass er eine Gabe besitzt, die nur wenigen Menschen in dieser Form zu Verfügung steht. Er besitzt heilerische Fähigkeiten. Doch diese Gabe bringt ihm nicht nur Segen, er muss sich auch immer wieder Herausvorderungen stellen. In seinen Abenteuern muss sich der Junge immer wieder zwischen Gut und Böse entscheiden.
Obwohl es eine Geschichte ist, die hier erzählt wird, spürte ich als Leser mit wie viel Herz die Autorin diese Zeilen geschrieben hat und das eine versteckte Botschaft dahinter steht. Es wird meiner Meinung nach deutlich, dass hier zu mehr Gemeinsamkeit und Achtsamkeit aufgerufen wird. Die unterschiedlichen Heilergruppen in der Geschichte, mögen sich nicht wirklich. Es finden viele Machtkämpfe statt und oft wird der eigene Weg als der einzig Wahre empfunden und die Gier nach Reichtum und Macht überschattet vieles. Für mich symbolisieren diese Gruppen die heutige Schulmedizin und die alternativen Heilmethoden. Wenn wir verstehen zusammen zum Wohle des Einzelnen zu handeln dann könnten wir die Welt verändern.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Wer Fantasy mag wird dieses Buch lieben.

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