Schmetterlinge im Himmel von Lotte R. Wöss

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Wanderbuchaktion lesen und ich bin wirklich begeistert!

Das Buch ist nicht einfach zu lesen, denn es macht nachdenklich, berührt zu Tränen und macht an manchen Stellen auch mal unglaublich wütend. Obwohl Lotte R. Wöss am Ende des Buches schreibt, dass die Geschichte, ihre Personen und Handlungen frei erfunden sind, bin ich der Meinung, dass nur jemand so einfühlsam schreiben kann, der weiß, wovon er schreibt. In einer Rezension zu diesem Buch habe ich gelesen, dass sich jemand einen Schmetterling für jeden Trauernden wünscht und dem kann ich mich nur anschließen und liebe Lotte R. Wöss, ich möchte diesen Gedanken in meiner Arbeit mit Trauernden umsetzen. Ich hoffe von Herzen, dass ich mir Ihre wunderschöne Idee „leihen“ darf. Ich bin überwältigt von Ihrer liebevollen Art zu schreiben, Ihren Gedanken und Ansätzen, welche die Trauerbewältigung betreffen und die übrigens auch oft meine Meinung und Erfahrung wiederspiegeln. Möge dieses Buch wie ein Schmetterling im Himmel noch viele Menschen erreichen und ihre Augen, Ohren und Herzen öffnen, damit sie sich entfalten können. Ohne Angst, ohne Vorurteile, ohne Schuldgefühle, mit der Gewissheit es gibt jetzt nur dieses eine Leben und ich will es so gut wie möglich leben.

Zum Inhalt: Lila`s Tochter Marie stirbt im Mutterleib und Lila kann ihre Tochter nach der Geburt nur noch tot in die Arme schließen. Mit der Trauer um ihr Kind erfährt sie zeitgleich, dass ihr Mann sich eine Geliebte gesucht hat, und trennt sich von ihm. Sie zieht in ihre Heimat zurück und versucht dort ein neues, anderes Leben aufzubauen. Dabei dürfen wir noch an vielen anderen Lebensgeschichten teilhaben, die die Menschen in Lilas Umfeld geprägt und Einfluss auf das Verhalten und Leben nahmen.

Ein ganz besonderes Buch! Danke, dass ich es lesen durfte!

Hier geht es zu Schmetterlinge im Himmel

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Nachgefragt – Interview mit Christin Burger

Christin BurgerKurzvita:

Ich wurde 1975 in Tübingen geboren und bin dann in Lahr im Schwarzwald aufgewachsen. Nach meinem Abitur habe ich noch vier Jahre gebraucht, bis ich endlich wusste, dass ich nur schreiben will. Durch eine Freundin in Köln kam ich als Quereinsteiger zum Fernsehen und schreibe seit dem (2001) jeden Tag. Es ist das perfekte Leben für mich. Nach 12 Jahren in Köln lebe ich jetzt wieder im Schwarzwald, weil ich die Natur als Inspiration brauche – auch wenn ich Köln immer lieben werde…

Liebe Christin,

Du hast Dich bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür.

Aber gerne doch!! Ich freue mich sehr über das Interesse und auf deine Fragen.

Ist „Im Kreis der Sieben – Auf der anderen Seite“ Dein erstes Buch?

Nein. Mein erstes Werk handelte von einer Kellnerin, deren Leben sich durch den Geist eines Schusters verändert. Das war mein erster Versuch, einen Roman zu entwerfen. Dieser Roman liegt in der Schublade und wird wohl auch dort bleiben. Aber ich habe eine Menge gelernt, was ich in „Im Kreis der Sieben“ umsetzen konnte. Man lernt ja mit jeder geschriebenen Seite dazu…

Außerdem habe ich mit Kolleginnen zwei E-Book Serien für Bastei Lübbe geschrieben.

Was hat Dich dazu bewogen genau dieses Buch zu schreiben?

Es war und ist die Geschichte, die mich nie losgelassen hat. Wann immer ich dachte: Das war es jetzt – schwupp – kam die nächste Idee und mir wurde klar, dass ich dieses Buch veröffentlichen werde. Auch, weil es eine Thematik hat, die mich schon seit Jahren beschäftigt.

Das Auge spielt in Deiner Geschichte eine wesentliche Rolle. Ohne jetzt zu spoilern … Wie bist Du auf diese Idee gekommen?

Ich freue mich sehr, dass dir das Auge so gut gefällt. Mir auch 😉  Das Auge kam sozusagen zu mir. Ich war spazieren und wollte mir in Ruhe überlegen, wie ich mir die „andere Seite“ vorstelle. Was meine Lara dort als erstes sieht. Genau in dem Moment tanzte das Auge in meinen Gedanken und rief die ganze Zeit „Erschaffe! Erschaffe!“. Ich musste lachen und dachte nur: Das wird eine wirklich abgefahrene Geschichte. Und dann hat das Auge seinen ganz eigenen Lauf genommen, den du ja bereits kennst.

Mit welcher Deiner Figuren in Deiner Buchreihe kannst Du Dich am ehesten identifizieren?

Ich kann mich tatsächlich schwer auf eine Figur festlegen. Mit meiner Lara auf jeden Fall. Ich kenne das Gefühl, sich von etwas lösen zu müssen, um das eigene Leben zu leben. Ihren Weg bin ich also vorher auch schon gegangen. Wenn auch nicht auf diese Weise und mit dieser netten Begleitung J Aber ich kann mich auch sehr gut mit dem Auge identifizieren, das auf der Suche nach seiner Bestimmung ist. Oder gar mit Styx, die das ein oder andere Geheimnis kennt, aber schön für sich behält!

Das zweite Buch „Im Kreis der Sieben – In anderen Welten“ ist auch bereits erschienen. Wann dürfen wir denn mit dem nächsten Band rechnen? Wird dies der letzte Band sein?

Band 3 ist in diesem Augenblick in Arbeit. Es wird der letzte Band sein, das steht bereits fest. Geplant ist eine Veröffentlichung im März 2017… ich muss mich also ranhalten!!

Verdienst Du Deinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern?

Ich darf mit meinem Schreiben meinen Lebensunterhalt verdienen, was ich als großes Geschenk empfinde. Es gibt nichts Schöneres, als den ganzen Tag zu schreiben! Ich schreibe auch noch für das Fernsehen, was großen Spaß macht.

Wenn Du schreibst, wo schreibst Du und wann?

Ich habe nur einen Platz, an dem ich mich richtig konzentrieren kann. Und das ist mein Schreibtisch. Ich gehöre nicht zu den Autoren, die in einem Café schreiben können. Das lenkt mich zu sehr ab. Ich brauche viel Ruhe und wenn Musik – dann nur meine eigene. Ich schreibe am liebsten vormittags. Morgens von 6 bis mittags bin ich am kreativsten.

Hattest Du Lampenfieber als Du Dein erstes Buch veröffentlicht hast? Gab es Selbstzweifel?

Und wie! Ich war sehr unsicher, wie die Geschichte ankommt und ob mein Stil den Lesern/innen gefällt. Ich bin überwältigt von der Resonanz! Das hatte ich nicht erwartet und ich freue mich sehr, dass ich schon einige Menschen mit meiner Geschichte verzaubern durfte.

Hat sich Dein Leben nach der Veröffentlichung Deiner Bücher verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert?

Tatsächlich haben diese beiden Bücher mein Leben sehr verändert. Ich war vorher sehr zurückgezogen und hatte Angst vor öffentlichen Auftritten. Mir war klar, dass ich mit den Büchern in die Öffentlichkeit muss, wenn ich die Leser/innen darauf aufmerksam machen will. Das habe ich getan und seitdem habe ich so viele tolle und wunderbare Menschen kennengelernt – unter anderem dich J Das habe ich so gar nicht erwartet. Auch auf Lesungen treffe ich immer wieder spannende Menschen, die mir und meinen Büchern dann wieder eine weitere Tür öffnen. Das ist wunderbar!

Wie hat Dein Umfeld auf Deine Bücher reagiert?

Ich habe ein sehr interessiertes Umfeld, das die Bücher mit großer Neugier gelesen hat. Ich hatte auch immer das Gefühl, ehrliche und keine beschönigten Antworten zu erhalten. Außerdem hatte jeder eine Idee für eine Lesung oder einen Kontakt zur Presse. Ohne mein Umfeld und diese Hilfe wäre es sehr schwer für mich gewesen, Werbung zu machen.

Bist Du Selfpublisherin oder bei einem Verlag unter Vertrag?

Ich bin beides. Mit anderen Büchern bin ich bei Verlagen, mit meiner Trilogie bin ich Selfpublisherin geworden. Die Verlage hatten Schwierigkeiten, die Thematik in meinem Buch in eine Schublade zu stecken. Es ist zwar Fantasy, aber ohne Vampire, Elfen oder Werwölfe. Das hat es mit der Verlagssuche schwierig gemacht. Erst hat mich das entmutigt, aber jetzt bin ich froh. Ich habe auf diese Weise eine wunderbare Lektorin (von der textwache.de) getroffen, mit der ich optimal zusammenarbeite und die das Buch noch einmal sehr zum Reifen gebracht hat. Es macht Spaß, für alles selbst verantwortlich zu sein. Das hätte ich gar nicht von mir gedacht…

Wenn ja, bist Du Selfpublisherin mit Leib und Seele oder würdest Du auch zu einem Verlag wechseln?

Ich finde die Arbeit als Selfpublisherin toll. Sollte aber irgendwann ein toller Verlag anklopfen, sage ich nicht nein. Einfach, weil das Bücher versenden und drucken lassen viel Zeit kostet. Aber im Moment bin ich sehr glücklich damit und suche nicht mehr nach einem Verlag.

Liest Du selbst auch? Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Ich lese sehr gerne, auch wenn ich während eines Schreibprozesses nicht zum Lesen komme. Mein letztes Buch war Harry Potter – zum zweiten Mal. Ich war im Theaterstück und wollte noch einmal die ganze Reihe lesen. Immer wieder toll!

Gibt es ein Lieblingsgenre, bzw. eine(n) Lieblingsautor(in)

Tatsächlich nicht. Wenn mich eine Geschichte oder eine Figur packt, dann bin ich dabei!

Was fasziniert Dich an Büchern?

Für mich steckt in jeder guten Geschichte ein weiser Ratschlag für mein Leben. Der kommt oft ganz unerwartet. Ich liebe es, dass eine Geschichte, die vielleicht gar nicht mit dieser Intension geschrieben wurde, in meinem Leben eine Entscheidung beeinflussen kann. Das habe ich schon als Kind bemerkt und das fand ich toll!

E-Book oder Print?

Lieber Print – ich blättere so gerne vor und zurück und lese manche Stellen noch einmal. Das funktioniert mit einem E-Book einfach nicht.

Wo und wann findet denn Deine nächste Lesung statt?

Im schönen Norden! Am 23. September lese ich in der Buchhandlung Wortwerke in Bad Segeberg. Und direkt am 24. September in der Buchhandlung Wortwerke in Husum. Ich hoffe, wir treffen uns da!

Gibt es etwas, was Du uns jetzt unbedingt noch erzählen möchtest?

Ich möchte auf jeden Fall Danke sagen. Dass es Menschen wie dich gibt, die solche Interviews durchführen und Autoren vorstellen. Das ist ganz wunderbar und ich freue mich, dabei zu sein!

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Der Trauer begegnen – Wie kann ich helfen? (Burga Hencken)

Buchtipp: „Der Trauer begegnen – Wie kann ich helfen?“ / Erste Hilfe im Trauerfall

 

Cover_MarliesEin Ratgeber, der sich in erster Linie an das Umfeld von Trauernden richtet, aber auch für Betroffene kann dieses Büchlein hilfreich sein.

Zum Inhalt: Wie lange dauert Trauer? Darf ich als Hinterbliebener eigentlich wieder herzhaft lachen? Was ist, wenn keiner stören will? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Burga Hencken in ihrem Ratgeber. In den Erfahrungsberichten von Burga Hencken und anderen Trauernden können sich Betroffene wiederfinden und feststellen: Ich bin mit meiner Trauer und meinen Gefühlen nicht allein!

In der Trauer ist es oft so, dass Betroffene sich allein gelassen fühlen.

Burga Hencken schreibt von ihren eigenen Erfahrungen. Im Alter von dreieinhalb Jahren verlor sie ihre dreieinhalbjährige Tochter durch einen Unfall. Die 47 jährige lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in der Gemeinde Loxstedt. Ihren erlernten Beruf zur Bürokauffrau hat sie an den Nagel gehängt und heute arbeitet sie in einer Naturheilpraxis in Bexhövede und legt Hände auf. Mit dem Ratgeber hat sie sich einen Herzenswunsch erfüllt.

„Ich habe diesen Ratgeber geschrieben, weil in mir in den letzten Jahren ein großes Bedürfnis entstanden ist, Aufklärungsarbeit zu leisten und das Verständnis für Trauernde und auch für das Umfeld von Trauernden zu verbessern.“

Der Ratgeber ist als E-Book (bei verschiedenen Online-Händlern) und als Print über Amazon erhältlich und in den Filialen der Buchhandlung Wortwerke.

Taschenbuch: 64 Seiten ISBN-13: 978-1517050450 – 5,99 Euro

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (29. August 2015) Self Publishing

E-Book 2,99 Euro

Verlag: BookRix

 

 

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Nachgefragt – Interview mit Monika Jaedig

Liebe Monika,

Du hast Dich bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür.

Erzähle uns doch bitte ein wenig über Dich

 

Monika JaedigIch lebe in der Ostschweiz, bin glücklich verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Zur Familie gehören auch die beiden Islandpferde Heiður und Hnota. Nach einer kaufmännischen Ausbildung im Versicherungswesen war ich im kaufmännischen Sektor verschiedener Branchen tätig.

Meine Islandliebe begann mit den Pferden. Ich beschäftige mich intensiv mit der isländischen Kultur und Geschichte und lerne Isländisch. Regelmässig bereise ich die Insel, auf der Suche nach Inspirationen für meine schreibende Tätigkeit. Im Herbst 2010 begann ich an der vierteiligen Islandromanreihe Silbernes Band zu arbeiten, welche von Heiðar erzählt, der immer zu Hause blieb, seinen Vater nicht kennt und nie die Eine fand. 2013 wurde der erste Teil der Geschichte als eBook veröffentlicht und mittlerweile ist die Reihe komplett. Silbernes Band, der erste Teil der Reihe, ist nun auch gedruckt erhältlich. Die Fortsetzung Lichtblickzauber folgt demnächst, die übrigen zwei Bände im Laufe dieses Jahres.

Neben meiner Tätigkeit als Romanautorin schreibe ich auf freier Basis für das Magazin der Schweizerischen Islandpferdevereinigung IPV-CH. Einige meiner Artikel sind zudem in Zeitschriften des Deutschen Islandpferde-Reiter- und Züchterverbandes IPZV erschienen.

Silbernes Band ist das erste von vier Büchern, die Du geschrieben hast. Es folgten Lichtblickzauber, Herzklangstille und Sonnenwendeglut. Was hat Dich dazu bewogen diese Bücher zu schreiben und woher hast Du die Ideen für Deine Bücher genommen?

Die Geschichte von Rúna, Heiðar und Fionn „überfiel“ mich regelrecht nach einem wunderschönen Urlaub in Island und wollte unbedingt aufgeschrieben werden. Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit der isländischen Kultur, Geschichte und Sprache und interessiere mich für die Isländersagas, welche von der Besiedelung der rauen Vulkaninsel berichten. Die mittelalterlichen Saga-Handschriften sind Islands bedeutendster Kulturschatz. Ich verwende Motive aus diesen Geschichten in meinen Romanen.

Hast Du Deine Bücher am PC geschrieben oder traditionell mit Bleistift, oder Feder auf Papier?

Hauptsächlich schreibe ich am PC, ergänzt durch handschriftliche Notizen.

Woher kommt Deine Liebe zu Island und zu den Vampiren?

Es begann mit den Islandpferden, die ich als Kind reiten durfte. Jahre später, nach der ersten Islandreise, war es um mich geschehen und ich befasste mich fortan intensiv mit diesem wunderschönen Land.

Vampire faszinieren mich ebenfalls seit Kindertagen. Damals sah ich mir die alten Draculafilme an und fürchtete mich entsprechend. Die scharfen Sinne der Blutsauger, ihre Kraft und die Unsterblichkeit üben eine große Anziehungskraft auf die Menschen aus. Ich wollte in meiner Geschichte eine nordische Variante des Vampirthemas schaffen, dabei spielt die Naturverbundenheit meiner Unsterblichen eine wichtige Rolle.

In Deinen Büchern spielt auch ein Pferd eine wesentliche Rolle. Bist Du ein Pferdenarr und hast Du eigene Pferde?

Pferde kommen in vielen Islandromanen vor, da die Isländer lange Zeit auf die zähen Vierbeiner angewiesen waren, um Menschen und Waren auf dem Landweg zu transportieren. Dass in meinem Roman Pferde vorkommen sollten, war deshalb von vornherein klar. Ich nutzte die Möglichkeit, meine Stute Hnota in die Geschichte hineinzuschreiben. Sie passt perfekt für ihre Rolle und darf sich selbst spielen. So erhielt ich die Möglichkeit, mein Pferd (zumindest auf dem Papier) nach Island zurückzuschicken, was in der Realität unmöglich wäre. Ein Pferd, das die Insel einmal verlassen hat, darf nie mehr zurückkehren, da Pferdeimporte verboten sind.

Die Arbeit mit unseren Pferde Hnota und Heiður ist ein wunderbarer Ausgleich zum Schreiben. Sie lehren mich Geduld und Ausdauer, und dass man auch mit kleinen Schritten vorwärts kommt. Dinge, die in meinem Beruf als Autorin sehr wichtig und hilfreich sind.

Mit welcher Deiner Figuren in Deiner Buchreihe kannst Du Dich am ehesten identifizieren?

Es gibt keine Figur mit der ich mich besonders identifiziere, aber in jedem Charakter steckt ein kleines Stück von mir. Manche Figuren machen ähnliche Erfahrungen wie ich, haben dieselben Vorlieben oder Marotten. Ich denke, so ist es auch bei vielen Autorenkollegen.

War Dir das Ende Deiner Buchreihe von Anfang an klar?

Ja, die Rohfassung der vier Teile habe ich an einem Stück geschrieben. Bei der Überarbeitung fielen natürlich noch einige Dinge weg, andere Details kamen hinzu, aber der Plot stand an sich fest.

Verdienst Du Deinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern?

Nein, dazu fehlen mir die entsprechenden Marketingmöglichkeiten 😉

Hattest Du Lampenfieber als Du Dein erstes Buch veröffentlicht hast? Gab es Selbstzweifel?

Das war auf jeden Fall eine sehr aufregende Zeit und das Lampenfieber überfällt mich bei jeder Veröffentlichung von Neuem.

Selbstzweifel kenne ich ebenfalls. Einige Menschen in meinem nahen Umfeld, von denen ich eigentlich etwas Anerkennung erwartet hätte, haben sich sehr abfällig über meinen Roman geäußert – natürlich ohne auch nur einen Satz gelesen zu haben. Das schmerzte sehr, aber umso wichtiger und schöner sind die vielen positiven Reaktionen meiner Leser.

Hat sich Dein Leben nach der Veröffentlichung Deiner Bücher verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert?

Ich muss zwar meine Zeit noch sorgfältiger einteilen, aber ich durfte viele wunderbare Menschen kennenlernen, Neues lernen und spannende Erfahrungen machen.

Wie hat Dein Umfeld auf Deine Bücher reagiert?

Die Reaktionen waren mehrheitlich positiv. Mein Mann unterstützt mich wunderbar, ist mein erster Leser und ehrlicher Kritiker.

Bist Du Selfpublisherin oder bei einem Verlag unter Vertrag?

Ich genieße ganz bewusst die Freiheit des Selfpublishings. Es ist mir wichtig, Geschichten zu erzählen, die aus meinem Herzen kommen und ich möchte mir, ohne Abgabetermin im Nacken, die nötige Zeit dafür nehmen können.

Glaubst Du, dass das Taschenbuch irgendwann eventuell vom Markt verschwinden wird? Deine Bücher gibt es ja sowohl als E-Book als auch als Print. Wenn Du Dich für eine Variation entscheiden müsstest, welcher würdest Du den Vorzug geben?

Nein, ich glaube nicht, dass gedruckte Bücher irgendwann verschwinden. Meine Romanreihe gab es erst nur als E-Books, das war ideal für den Einstieg ins Metier. Im Laufe dieses Jahres erscheinen sie nun auch gedruckt, was auch wieder eine tolle Erfahrung für mich bedeutet. Ich lese selbst sehr gerne E-Books, besonders wenn ich unterwegs bin. Müsste ich wählen, gäbe ich aber dem gedruckten Buch den Vorzug.

Liest Du selber viel und gibt es ein Lieblingsbuch?

Bücher begleiten mich seit meiner Kindheit, ich habe immer schon sehr gern und viel gelesen. Durch das Schreiben ist es weniger geworden, aber ich nehme mir immer wieder ganz bewusst Zeit ein schönes Buch zu genießen. Meine Lieblingsbücher sind Die Eismalerin und Die Farben der Insel von Kristín Marja Baldursdóttir, die bewegende Lebensgeschichte einer isländischen Kunstmalerin.

Was fasziniert Dich an Büchern?

Wie die Buchstaben auf Papier uns verzaubern können. Man taucht in eine Geschichte ein, reist in fremde Welten, lacht, weint, hofft und bangt mit den Figuren – und sitzt dabei bequem im Sessel. Ist das nicht toll?

Arbeitest Du gerade an einem neuen Buch und wenn ja magst Du uns kurz etwas über den Inhalt verraten?

Parallel zu den Druckausgaben meiner Romanreihe arbeite ich an einem neuen Projekt, einer isländischen Geschichte mit Pferden und allerlei fantastischen Geschöpfen. Auf meiner letzten Islandreise habe ich bereits fleißig recherchiert und Schauplätze besucht. Ich freue mich sehr darauf, diese Geschichte mit meinen Lesern zu teilen.

 

Danke Monika!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachgefragt – Interview mit Nina Lührs

Liebe Nina,

Du hast Dich bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür

Erzähle uns doch bitte ein wenig über Dich. Wer ist Nina Lührs?

Nina Lührs

 

 

 

 

Wer bin ich? Das ist eine gute Frage… Ich bin 34 Jahre alt, lebe in Bremerhaven und bin Kursleiterin für Deutsch- und Alphabetisierungskurse. Vor einigen Jahren entdeckte ich die Leidenschaft fürs Schreiben. Seitdem nimmt das Schreiben einen großen Teil meiner Freizeit in Anspruch, den ich nicht mehr missen möchte.

Nela Vanadis ist Dein Debüt-Roman. Was hat Dich dazu bewogen dieses Buch zu schreiben und woher kam die Idee?

Ein Fünkchen der Idee zu Nela Vanadis entstand, als ich begann, eine Fanfiction zu schreiben. Die Idee ließ mich nicht mehr los. Einem inneren Drang folgend, diese Geschichte unbedingt zu Papier zu bringen, fing ich mit der Recherche an und begann zu schreiben.

Magst Du uns ein wenig über die Geschichte erzählen?

Nela Vanadis ist eine Urban-Fantasy-Reihe mit Vampiren, Werwölfen und Walküren. Die Story spielt in verschiedenen Welten, die an die nordische Mythologie angelehnt sind. Schicksalsreise ist der erste Band und handelt von der Protagonistin Nela Vanadis, der ein schrecklicher Schicksalsschlag widerfährt. Ihre gesamte Familie wird während eines Festes in Lüneburg ermordet. Nela wird von einem Unbekannten namens Tristan Paladin gerettet und flieht mit ihm durch ein Schicksalstor in die Welt Asgard. Dort erfährt Nela ihre wahre Identität, nämlich, dass sie eine Walküre ist. Gleichzeitig begegnet sie ihrer großen Liebe Jarick, der ein mächtiger Lysane ist. Die Leser erwartet nicht nur ein spannendes Abenteuer durch sagenumwobene Parallelwelten, sondern auch eine dramatische Liebesgeschichte.

Steckt in Nela auch ein Teil von Nina Lührs?

Nein, obwohl es sich sicher nicht vermeiden lässt, unbewusst etwas von sich selbst in den fiktiven Charakteren aufblitzen zu lassen.

Zwei von drei Bänden sind bereits erschienen. Wann dürfen wir denn mit dem 3. Teil rechnen?

Schwierige Frage. Zu diesem Zeitpunkt kann ich leider noch nichts Genaues sagen. Ich schreibe bereits an dem dritten Teil und kann schon sagen, dass es auch einen vierten Teil geben wird.

Verdienst Du Deinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern?

Nein, aber es wäre super, wenn ich eines Tages davon leben könnte.

Wie viel Zeit hast Du gebraucht um Dein erstes Buch zu schreiben?

Insgesamt hat es von der Idee bis zu der aktuellen Version von Nela Vanadis zwei Jahre gedauert. Für das zweite Buch der Reihe habe ich nur ein Jahr benötigt.

Zu welcher Tageszeit hast Du geschrieben?

Am liebsten schreibe ich in der Nacht, daher habe ich den Großteil der Geschichte nachts geschrieben.

Hattest Du Lampenfieber als Du Dein erstes Buch veröffentlicht hast?

Oh ja. Ich war sehr nervös. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen, ob überhaupt jemand mein Buch kauft und welche Reaktionen kommen. Bisher sind sie hauptsächlich positiv ausgefallen.

Hat sich Dein Leben nach der Veröffentlichung Deiner Bücher verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert?

Nein, im Großen und Ganzen hat sich mein Leben nicht verändert.

Wie hat Dein Umfeld auf Deine Bücher reagiert?

Mein Umfeld hat sehr positiv auf meine Bücher reagiert. Sogar eine Freundin, die das Genre Fantasy nicht mag, ist begeistert von meiner Nela-Vanadis-Reihe.

Bist Du Selfpublisherin oder bei einem Verlag unter Vertrag? Wenn nicht, suchst Du einen Verlag?

Ich bin Selfpublisherin. Obwohl ich von Anfang an mit dem Status als Selfpublisherin geliebäugelt habe, habe ich mein Manuskript auch an Verlage geschickt, leider ohne Erfolg. Natürlich habe ich nicht aufgegeben, denn ich wollte meinen Roman unbedingt veröffentlichen. Wenn ein Verlag mein Werk unter guten Konditionen verlegen möchte, werde ich nicht nein sagen. Ein Verlag würde doch einiges erleichtern.

Glaubst Du, dass das Taschenbuch irgendwann eventuell vom Markt verschwinden wird? Deine Bücher gibt es ja sowohl als E-Book als auch als Print. Wenn Du Dich für eine Variation entscheiden müsstest, welcher würdest Du den Vorzug geben?

Ich hoffe nicht, dass es vom Markt verschwindet.

Zuerst gab es meinen Roman nur als E-Book, doch nach einigen Anfragen, habe ich es auch als Print herausgebracht. Außerdem erhielt ich die Möglichkeit, meine Print-Bücher in der Buchhandlung „Wortwerke“ verkaufen zu können. Vermutlich würde ich dem E-Book den Vorzug geben, da es sich als Selfpublisherin online besser verkaufen lässt.

Hast Du schon Ideen für eine neue Geschichte?

Ja, die habe ich.

Liest Du selbst und gibt es ein Lieblingsbuch?

Ich lese sehr gern. Am liebsten Fantasygeschichten. Momentan ist meine Lieblingsreihe „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin. Ungeduldig warte ich auf das nächste Buch.

Wie sieht es bei Dir mit Hobbys aus?

Mehrmals in der Woche gehe ich meinem Hobby „Tanzen“ nach. Seit einigen Jahren lerne ich Irish Dance. Außerdem besuche ich in meiner Freizeit gerne Mittelaltermärkte. Und natürlich bin ich auch eine begeisterte Leserin.

Gibt es noch etwas, was Du uns unbedingt erzählen willst?

Im Sommer wird es noch ein tolles Gewinnspiel geben, in dem man eine Printausgabe meiner Bücher gewinnen kann.

 

Vielen Dank Nina!

 

 

 

 

 

 

 

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Nachgefragt – Interview mit Marlies Lüer

Interview mit Marlies Lüer

Marlies Lüer

Liebe Marlies,

vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Ich habe Dich als eine Autorin kennengelernt, die mit Herz und Seele schreibt. Was hat Dich dazu bewogen Bücher zu schreiben und woher nimmst Du die Ideen für Deine Bücher? Welches war Dein erstes Buch?

Liebe Burga, ich danke für Dein Interesse an meiner Arbeit. Mein erstes Buch war „Miras Welt“, das später noch einen Untertitel bekam: Engelshauch und Kaffeeduft. Es ist ein Trost- und Mutmach-Buch, insbesondere für Trauernde. Ich hatte gar nie die Absicht, eine echte Schriftstellerin zu werden. Eigentlich hatte ich ja mein Ziel erreicht. Aber dann war ich plötzlich der Meinung, dass die Buchfigur Melissa mehr Aufmerksamkeit verdient hätte und schrieb ihr Leben fort. Und weil mich viele Leser auf die Rezepte in den Büchern ansprachen, schrieb ich schließlich ein passendes Koch- und Backbuch dazu: „Geheime Rezepte der Lindenhaus-Frauen“. Was soll ich sagen? Die Töchter von Melissa, Hannah und Miranda bekommen nächstes Jahr auch ihr eigenes Buch. Aber dann war’s das auch mit dem Lindenhaus! Abgesehen davon, dass ich schon am zweiten Kochbuch schreibe.
Mittlerweile war meiner Fantasie Tor und Tür geöffnet und ich fand Freude am Fantasygenre. So entstanden die Drachenschwert-Trilogie und der Einzelband „Feuerträne und Drachenperle“. Und das ist noch nicht alles!

Haben alle Deine Bücher autobiografische Elemente?

Alle wohl nicht, nein. Wenngleich immer ein Stück meiner Seele mit drinhängt, in jeder Geschichte. Am ähnlichsten sind mir Mira und Melissa, in diesen Bücher steckt sehr, sehr viel von mir!

Bist Du mit Herz und Seele Selfpublisherin oder würdest Du bei Gelegenheit auch zu einem Verlag wechseln?

Anfänglich war ich nacheinander bei zwei Kleinverlagen. Das hat sich „nicht gelohnt“, will ich mal sagen. Der Verdienst eines Jahres war weitaus geringer als der jetzige Umsatz eines Monats! Es zahlt sich aus, wenn man ein Selfpublisher („Indie-Autor“) ist und die Verantwortung allein trägt und lernt, jeden Arbeitsschritt selber zu tun. Allerdings kaufe ich die Cover ein, dafür habe ich weder Talent noch die nötige Technik.
Ich muss sagen, dass ich an jedem einzelnen Buch sehr hänge und nur ungern es aus meinen Händen gehen lassen möchte. Da müsste ein Verlag schon eine sehr hohe Summe an mich zahlen. Ich rechne aber nicht damit, von einem großen Verlag angesprochen zu werden.

Glaubst Du, dass das Taschenbuch irgendwann eventuell vom Markt verschwinden wird? Deine Bücher gibt es ja sowohl als E-Book als auch als Print. Wenn Du Dich für eine Variation entscheiden müsstest, welcher würdest Du den Vorzug geben?

Nein, das denke ich nicht! Das Taschenbuch ist viel zu beliebt bei Lesern. Es gäbe eher einen Aufstand, glaube ich, wenn man zukünftig nur noch die Wahl zwischen Hardcover und eBook hätte. Ich möchte mich nicht für das eine oder andere entscheiden müssen. Print und eBook ergänzen einander.

Man sagt Autoren nach, dass sie zwar gut schreiben, aber recht „mundfaul“ sein sollen, kannst Du das für Dich bestätigen?

Jetzt muss ich lächeln. Das habe ich ja noch nie gehört! Könnte aber was dran sein. Ich bin nicht gerade eine „Party-Löwin“.

Hast Du manchmal Schreibblockaden und wie gehst Du dann damit um?

Nein, die habe ich nicht. Ich muss mich eher „bremsen“. Natürlich gibt es Zeiträume, in denen anderes wichtiger ist, und dann gibt es eben mal eine Schreibpause.

Hast Du auch so etwas wie Lampenfieber?

Lampenfieber? Sprichst du jetzt Lesungen an? Ja, da hätte ich Bammel, das liegt mir so gar nicht. Ich mache maximal sogenannte Wohnzimmerlesungen, aber auch nur bei Menschen, die ich gut kenne.

Liest Du selber viel und gibt es ein Lieblingsbuch?

Ich lese sehr gern und eigentlich auch „viel“ – aber seit ich schreibe, komme ich kaum noch zum Lesen. Darunter leiden viele Autoren. Ich nehme mir aber jedes Jahr eine gezielte Auszeit, in der ich nicht schreibe und auch nicht über neuen Stoff nachdenke. Dann wird nur gelesen! Es ist allerdings schwieriger geworden zu lesen, denn als Autor – insbesondere, wenn man auch noch als Lektor arbeitet – liest der innere Zensor mit und meckert und findet Fehler. Das ist sehr lästig! Das passiert allerdings nicht, wenn ein Buch so richtig, richtig gut ist!

Was fasziniert Dich an Büchern?

Dass sie Raum bieten für die Freiheit des Geistes, für Kommunikation, für neue geistige Impulse, für Reisen ohne den Raum zu verlassen.

Verdienst Du Deinen Lebensunterhalt mit dem Schreiben von Büchern? Gibt es andere Projekte?

Ich bin verheiratet und somit finanziell abgesichert. Mein Schreiben und Lektorieren ist zum Glück nichts, was mich zwingt, erfolgreich zu sein. Ich kann das ganz entspannt und freudig angehen, ohne Erfolgsdruck. Ich glaube, genau daher rührt auch mein Erfolg – weil ich mich fallen lassen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.


Arbeitest Du gerade an einem neuen Buch und magst Du uns kurz etwas über den Inhalt verraten?


In der Tat arbeite ich an einem neuen Fantasyroman. Er ist fast fertig, wird gerade von mir überarbeitet und hat zwei Testleserprüfungen hinter sich gebracht. Der Titel lautet: „Kristallseelen“. Dir Vorgeschichte dazu kann man jetzt schon im Blog lesen auf der Website

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Es handelt sich um eine Geschichte in einer mittelalterlichen Welt, wo Magie zum Guten oder auch Schlechten gebraucht wird. Eine Welt, die Helden braucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Der Holderforst ist Schauplatz, ebenso die Schwarzburg, ein lebender Berg … und die Leser werden den schaurigen Etunaz begegnen!
In der Vorgeschichte ist die Welt der Zwillingsprinzen noch in Ordnung, bis … tja, bis das Unfassbare geschieht.
Im Mittelpunkt steht aber ein ganz und gar ungewöhnliches Liebespaar.
Mehr sage ich dazu jetzt nicht!

Wann wirst Du Dein neues Buch veröffentlichen?

Geplant war September 2016. Aber da ich so gut vorankomme mit allem, könnte es auch schon vielleicht im August in die Shops kommen. Wie immer wird der geneigte Leser es als eBook (epub/mobi) und Taschenbuch vorfinden.

Vielen Dank für deine Fragen, liebe Burga! Ich habe sie gern beantwortet.

Du wolltest noch etwas zu meiner Person wissen: Ich bin gebürtige Niedersächsin (*1961), lebe aber nun mit meinem Mann in Baden-Württemberg. Mein ursprünglich erlernter Beruf war Arzthelferin – aber den übe ich schon lange nicht mehr aus. Wir haben hier eine neue Heimat gefunden, und auch einen Garten – das ist uns sehr wichtig. Wir gärtnern mit Herz und Seele. Unser ältester Sohn lebt und arbeitet in Hamburg. Wir bekommen ihn leider nicht mehr oft zu Gesicht.

Fellbach, den 27.06.16

Danke Marlies!

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„Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar – Rezension

Rezension zu
„Die Farben des Verzeihens“ von Alexandra Mazar

Im Rahmen einer Wandbuchaktion durfte ich dieses Buch lesen.

Inhalt und Klappentext:
Nach dem tragischen Selbstmord ihres Bruders nimmt Eliza ein verlockendes Jobangebot in Spanien an, um ihrer verhassten Großmutter zu entfliehen und ihre Trauer hinter sich zu lassen.
Sie soll das Buch des in Granada lebenden russischen Schriftstellers Sergei Tartakovsky übersetzen. Die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich schnell näher, doch dann ruft ein erneuter Schicksalsschlag Eliza nach Deutschland zurück, wo sie sich mit ihrer unbewältigten Vergangenheit auseinandersetzen muss und dabei einem großen Familiengeheimnis auf die Spur kommt.

Cover:
Zunächst nehme ich nur die Farben des Covers wahr. Blau und Grün. Blau als beruhigende, entspannende Farbe und gut um den äußeren und inneren Frieden wiederzufinden. Grün als neutrale Heilfarbe. Wie passend! Erst danach erblicke ich den Schmetterling. Der Schmetterling ein Symbol der Entwicklung und der Leichtigkeit. Erst ganz zum Schluss das Bild des jungen Mannes. Meiner Meinung nach ist das Cover gut durchdacht und ausgewählt. Es wirkt in seiner Schlichtheit sehr anziehend.

Meine Meinung:
Ein sehr bewegendes, emotionales Buch, welches von Verletzungen in der Kindheit erzählt und wie diese sich in der Zukunft aus wirken. Ein Buch, welches deutlich macht: Menschen können manchmal einfach nicht aus ihrer Haut, und wenn sie sich noch so viel Mühe geben, wissen sie es nicht besser und machen Fehler. Aus Fehlern entsteht manches Mal blanker Hass und wenn wir nicht in der Lage sind, diesen Hass loszulassen, wird er uns und unser Leben beherrschen und er wird die Führung in unserem Leben übernehmen.

Die Zitate zu jedem Kapitel sind passend gewählt und haben mir sehr gut gefallen. Besonders die von R.M. Rilke.
Die Liebe der Autorin zu Andalusien konnte man deutlich spüren und nun ist in mir leichtes Fernweh entstanden.

Ich muss da hin! *smile

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Debut und natürlich 5 Glitzersterne

Hier der Link zum Buch:

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Endlich gelassen leben – von Birgit Terletzki

Endlich gelassen Leben von Birgit Terletzki

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Krankheiten. Vielen ist das gar nicht bewusst und genau deshalb lohnt es sich, sich mit diesem Thema einmal näher auseinanderzusetzen. Dauerstress kann schwerwiegende Folgen für unseren Körper und unsere Psyche haben. Auch unsere Konzentrationsfähigkeit leidet darunter, was sich im Beruf und Alltag ebenso negativ auf uns auswirken kann. In unserer Gesellschaft nehmen wir uns nur noch wenig Zeit, um zu einem notwendigen Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung zu kommen. Stress loszulassen bedeutet aber jetzt nicht, nichts zu tun, sondern lt. Birgit Terletzki, aktiv zu werden. Sie leitet den Leser an

a) sich über sich selbst bewusst zu werden
b) Stress zu verstehen
c) Stress zu vermeiden, bzw. Alltagssituationen anders zu leben, indem wir die Ursachen für unser Stressempfinden aufspüren und
d) Veränderungen vorzunehmen

Ein wertvolles Buch um entspannter und gesünder durch das Leben zu gehen

Link zum Buch:

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Buchvorstellung sterb(l)ich – von M.C. Steinweg

Rezension zu sterb(l)ich von M.C. Steinweg

Zum Cover:
Auf den ersten Blick wirkt das Cover ein wenig kitschig, aber auf den zweiten Blick und wenn man sich die Mühe macht die Symbolik des Buches zu verstehen, wirkt es gleich ganz anders. Wer sich in der Sprache der Blumen ein wenig auskennt, der wird schnell verstehen, dass der Löwenzahn für Lebenskraft steht. Eine Kraft, die alle Widerstände überwindet. Er steht für Vergänglichkeit und gleichzeitig für den Aufbruch der Seele! Eine Frau sitzt mit Engelsflügen auf einer Weise, mitten im Löwenzahn. Wie wunderbar passend!

Zum Titel:
Der Titel ist meiner Meinung nach gut gewählt. „sterb(l)ich – sterb ich – wir sind sterblich. Er erweckt meiner Meinung nach Interesse und macht sofort auf den Inhalt des Buches aufmerksam.

Zum Inhalt: Annika erfährt, dass sie mit nur 24 Jahren an Krebs erkrankt ist und es keine Heilungschance gibt. Sie muss sich plötzlich mit ihrem eigenen Tod auseinandersetzen. Die Wut, die sie am Anfang empfindet, kann man als Leser spürbar mit erleben. Sie und ihr Mann stehen vor einer großen Herausforderung, die das Leben ihnen stellt. Als Annika ihren Körper verlässt erfährt sie, dass der Tod nicht zeitgleich das Ende bedeutet.
Im Klappentext steht unter anderem: „Dieser Roman erzählt aus der Perspektive von Annika und geht sehr feinfühlig mit dem Thema Tod um. Trotz des ernsten Hintergrundes ist er voller liebevollem Humor, aber auch emotionalem Tiefgang!“
Das kann ich nur bestätigen. Ich habe geschmunzelt, gelacht und geheult wie ein Schlosshund. Also unbedingt beim Lesen Taschentücher bereithalten!

Meine Meinung:
Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen, obwohl es ein ernstes Thema ist. Vielleicht brauchen andere Leser ein wenig mehr Zeit, um sich mit dem Inhalt auseinandersetzen zu können. Das Thema ist auch nicht wirklich einfach und für viele sicher auch sehr schmerzhaft. Da ich mich aber schon lange mit dem Prozess der Trauer beschäftige, bin ich da vielleicht schon ein wenig weiter und ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch endet.
Die Autorin hat die besondere Gabe dem Leser auf feinfühlige Art und Weise zu zeigen, dass da vielleicht doch mehr ist zwischen Himmel und Erde, als wir denken. Auch wenn sie schreibt, dass alles reine Fiktion ist, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie ganz genau weiß, von was sie da schreibt.
Ich empfehle das Buch jedem, der bereit dazu ist, sich mit dem Tabu-Thema Tod einmal näher zu beschäftigen und bin mir sicher, dass dieses Buch dabei helfen kann das Geheimnis um den Tod ein wenig zu lüften.

Das Buch ist erhältlich als Taschenbuch für 7,99 Euro
Als E-Book für 4,99

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Werk!

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